Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor

Verbrennungsmotoren lassen sich mit verschiedenen Treibstoffen betreiben. Das Grundprinzip ist immer dasselbe: In den Motor wird Kraftstoff eingespritzt. Bei deren Verbrennung dehnen sich die Heissen Gase aus. Diese Energie wird via Kolben und Kurbelwelle für den Fahrzeugantrieb genutzt. 

 

 

Benzin

Der erste Benzinmotor wurde vom deutschen Ingenieur Nikolaus Otto im Jahr 1872 konzipiert. Seither wird der Motor weiterentwickelt und der Wirkungsgrad gesteigert. 

 

Technische Eigenschaften

Verbrennungsmotor mit innerer Verbrennung, der in vier Arbeitsschritten funktioniert: Zunächst wird der Treibstoff mit Luft vermischt (Ansaugphase). Danach wird diese Mischung durch einen Kolben verdichtet (Verdichtungsphase) und anschliessend durch die Kerze gezündet (Zündungsphase). Schliesslich wird das verbrannte Gasgemisch vom Kolben durch das Auslassventil ausgestossen (Ausstossphase).

Heute gibt es Benzinmotoren auch mit Direkteinspritzung, die ähnlich wie Dieselmotoren funktionieren. 

 

Einsatz/Verwendung

Benzinmotoren eigneten sich vor allem für Personen, die ihr Fahrzeug weniger oft und für kurze Distanzen verwenden. 

 

Auswirkungen auf die Umwelt

Benzin entsteht durch Raffinieren von Rohöl, einer endlichen fossilen Energiequelle, deren Extraktion und Transport viel Energie verschlingen. Die Verbrennung von Erdölprodukten ist eine der Hauptursachen des Klimawandels. 

Überdies ist der Wirkungsgrad der Benzinmotoren eher bescheiden: bloss 30 Prozent der umgesetzten Energie wird in mechanische Leistung umgesetzt. Der Rest geht als Abwärme verloren. Der Durchschnittsverbrauch benzinbetriebener Fahrzeuge ist also hoch. 

 

Vor- und Nachteile

Vorteil: Preis des Fahrzeugs.

Nachteile: Verbrennungsmotor, der mit einem fossilen Treibstoff läuft; geringer Wirkungsgrad und folglich hoher Verbrauch; CO2-Ausstoss.