Elektromobilität: Akku-Hersteller müssen transparenter werden

Ohne massiven Ausbau der Elektromobilität sind die Abkehr von fossilen Energien und damit eine klimaverträglichere Verkehrsentwicklung kaum zu erreichen. Die Herstellung der Akkus für Elektrofahrzeuge erfordert jedoch viel Energie und verursacht eine Reihe ökologischer und sozialer Schäden.

Um einen Einblick in den Umgang mit Umwelt- und Menschenrechtsfragen in dieser Branche zu erhalten, haben der VCS, Brot für alle und Fastenopfer die diesbezügliche Geschäftspolitik der wichtigsten Fahrzeug-Batterien-Hersteller unter die Lupe genommen.

Sorgfaltspflicht umfassend wahrnehmen

Die Ergebnisse zeigen, dass die Akku-Hersteller ihre Sorgfaltspflicht nicht entlang der gesamten Lieferkette und nicht für alle Rohstoffe wahrnehmen. Es braucht mehr Transparenz in Bezug auf die Herkunft der Rohstoffe, die Arbeitsbedingungen in den entsprechenden Minen und die sozialen und Umweltfolgen in deren Umfeld. Bei Missständen in den Lieferketten müssen die Unternehmen zusammen mit Akteuren der Zivilgesellschaft für Lösungen sorgen.

Recycling fördern

Verbesserungsmöglichkeiten sehen Fastenopfer, Brot für alle und der VCS auch im Ausbau des Recyclings. Recycling muss auch dazu beitragen, die CO2-Emissionen der Akkuherstellung zu reduzieren. Bisher richten nur drei der untersuchten Unternehmen ihre Emissionsziele an den Zielen des Pariser Klimaabkommens aus.

Studie zur Herstellung von Auto-Batterien

Factsheet zur Batteriestudie